Conall

AlëxOne

Feuerspeiende Pferde, Hunde und vor allem seine vielfach variierten Pinguine tauchen als wiederkehrende Cartooncharaktere in Alëxone Dizacs Bildwerken auf. Er lässt ihre überlängten Glieder ineinander verwachsen, deformiert sie und bindet sie in dynamische Phantasiewelten ein, die mit kräftigen Farben hinterlegt zu surrealen Szenen heranwachsen. Schon in den frühen Neunzigern fängt Alëxone an, die Pariser Straßen mit seinen sogenannten „Oediperies“ zu bevölkern, kombiniert die ikonischen Figuren mit Farben und Schriftzügen. Trotz seiner Experimentierfreude haben seine farbenfroh verdrehten Schöpfungen einen hohen Wiedererkennungswert. In ihnen kulminieren Einflüsse aus Graffiti, Popkultur, Comic, byzantinischer und illustrativer Kunst zu humorvoll ironischen Erzählungen.

Eine vergleichbare Vielfalt macht er sich in der Bandbreite seiner Bildträger zueigen, die von hochwertigen Stoffen bis zu Photographien reicht. Auch vor der Modewelt als T-Shirt-Aufdruck oder in der Gastronomie als Nachtischkreation macht seine kreative Energie keinen Halt. Diese Bereitschaft für Kollaborationen führte nicht zuletzt zu der Zusammenarbeit mit seinem Künstlerkollegen Sumo.